
Noch letztes Jahr saß Rüpelrapper Sido in der Jury von Popstars. Gemeinsam mit Loona und Detlef D! Soost castete er die Band Queensberry, und überraschte mit seiner ehrlichen und umgängliches Art.
Jetzt packte er in einem Interview mit der Jugendzeitschrift Bravo aus und kritisierte die gesamte Machart der Sendung.
Er sagte die Kandidaten würden geradezu gezwungen werden prekäre Details über sich oder ihre Familie bekannt zu geben. Keine Probleme zu Hause und keine Krankheiten im engeren Umfeld würden das sichere Aus bedeuten, egal wie gut man performt.
Er verriet, dass nicht die Jury, sondern die Macher von Popstars über das Weiterkommen der Kandidaten entschieden. Im Castingraum solle es für Kamera und Kandidaten unsichtbare Ampeln gegeben haben. Nur bei grün durften die drei Juroren ihr „Ja“ geben.
Außerdem sprach er über das Verhältnis zu seinem Kollegen Detlef: „Er ist ein Vollidiot und privat genauso abgebrüht wie in der Sendung. Er muss das nicht mal spielen. Gut, er verdient damit sein Geld und kriegt dadurch auch noch Werbung für seine Tanzschulen. Nur menschlich ist das nicht.“
Mutig!
Oder geschickte PR? Denn über die Abläufe hatte man den guten Sido sicherlich vor Vertragsabschluss informiert.
Die Popstarsjury 2008 – Quelle: fudder.de
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